Wasser ist ein wertvolles Gut ... aber muss es auch ein Teures sein? Der Frage geht das Magazin ZDFzoom in einem investigativen Beitrag "Teure Tropfen" nach.
Dabei scheint es paradox, dass die Wasserentgelte in Deutschland, wo gutes Wasser ausreichend vorhanden ist, besonders hoch sind.
Die Versorger haben ein hartes Monopol. Die Kunden haben keine Wahl und laufen nicht weg. Schilmmer noch: vielerorts gibt es einen Anschluss- und Benutzungszwang. Der Konsument ist den Monopolversorgern meist schutzlos ausgeliefert. Glücklich ist da, wer in Hessen lebt, wo die Landeskartellbehörde scharf gegen Ausbeutungsmissbrauch vorgeht.
Der Beitrag deckt Strukturen der Branche auf und zeigt, wo sich Widerstand formiert.
Faktencheck zu den Argumenten der Versorger
Wen die Argumente der Versorger interessieren, für den haben wir einen umfangreichen Faktencheck erstellt:
- "Es geht doch "nur" um 30 EUR pro Jahr und Haushalt."
- Faktencheck: "Die Entgelte sind eigentlich zu niedrig: die Wasserversorger investieren nicht nachhaltig in ihre Infrastruktur."
- Faktencheck:
"Die Preise zweier Versorger sind nicht vergleichbar, weil die
geografische/topografische Lage und/oder die Siedlungsstruktur stets
unterschiedlich ist" - Faktencheck: "Die Regulierung erhöht den Privatisierungsdruck!"
- Faktencheck: "Die Wasserversorger müssen mit der Situation klarkommen, die die vorfinden!"
- Faktencheck: "Transparenz ist besser als Regulierung!"
- Faktencheck: "Ökologische/soziale/qualitative Aspekte bleiben bei der Regulierung unberücksichtigt"
- Weblog von Deutscher Konsumentenbund
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